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Wegfahrsperre

Um Autodieben das Leben so schwer wie möglich zu machen, gibt es verschiedene Wegfahrsperren. In der einfachsten Form handelt es sich dabei um mechanische Sperren, mit denen das Lenkrad oder die Gangschaltung – insbesondere der Rückwärtsgang – blockiert wird. Dann gibt es sogenannte unfreiwillige Wegfahrsperren wie die Parkkralle und den Ventilwächter. Vorgeschrieben sind seit dem 1. Januar 1998 jedoch elektronische Wegfahrsperren. Sie müssen serienmäßig vorhanden sein, damit für das jeweilige Modell eine Betriebserlaubnis erteilt wird. Die elektronische Wegfahrsperre sorgt dafür, dass nach dem Abschalten der Zündung sowohl der Stromkreis für den Anlasser und die Zündung als auch die Benzinversorgung unterbrochen werden. Um das Auto zu starten, bedarf es des passenden Schlüssels, der die Sperre wieder auflöst, entweder durch einen Chip, einen Code oder galvanische Kontakte am Schlüssel.

In unserem Kfz-Versicherungsvergleich werden Sie auch gefragt, ob eine Wegfahrsperre vorhanden ist. Für Versicherer ist das immer noch von Bedeutung, um das Versicherungsrisiko einzuschätzen.