Vergleichen lohnt sich auch 2012

Mittwoch den 4.01.2012

Jetzt steht „2012“ auf dem Kalender. Was das Jahr bringen wird, lässt sich nur erahnen. Die Automobilbranche geht jedenfalls recht zuversichtlich in die kommenden zwölf Monate. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet damit, dass der Absatz weitgehend stabil bleibt und sogar anziehen könnte. 2011 wurden knapp 3,1 Millionen Fahrzeuge an den Mann und die Frau gebracht. Mit dem Wechselkennzeichen, das Mitte des Jahres eingeführt werden und den Herstellern laut erster Studien bis zu 1,3 Millionen zusätzliche Verkaufseinheiten bescheren soll, kommt ein zusätzlicher Anreiz ins Spiel.

Wer sich in diesem Jahr für den Kauf eines Neuwagens entscheidet, sollte auch in puncto Kfz-Versicherung wählerisch sein. Hier geht es dann weniger um Pferdestärken oder die Farbe der Lackierung, gleichwohl um Preis und Leistung. Zwar haben die Assekuranzen die Prämien für die Autoversicherung bereits im vergangenen Jahr spürbar angezogen, doch es besteht auch weiterhin enormes Sparpotenzial, wenn man sich die Zeit für einen Kfz-Versicherungsvergleich nimmt. Das Portal toptarif hat erste Berechnungen durchgeführt und dabei Unterschiede von bis zu 1200 Euro festgestellt. In Prozentzahlen ausgedrückt: 56 Prozent lassen sich sparen.

Die Studie basiert auf den 25 beliebtesten Neuwagenmodellen des Jahres 2011, wie sie vom Kraftfahrt-Bundesamt für die Zeit von Januar bis November ermittelt wurden. Um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten, kamen gleich mehrere Musterkunden zum Zuge. Bei einem 30-jährigen Single mit Schadenfreiheitsklasse 6, einem Parkplatz unter der Laterne und einer Adresse in Berlin, der einen VW Golf kauft, werden im ungünstigsten Fall 1240 Euro in Rechnung gestellt. Die günstigste Kfz-Versicherung schlägt mit 621 Euro zu Buche. Bei einer E-Klasse von Mercedes beträgt die Differenz sogar 1260 Euro. Ähnlich verhält es sich bei einer Familie aus Frankfurt mit zwei Kindern und Schadenfreiheitsklasse 10. Das Sparpotenzial bei der Autoversicherung für den 5er BMW beträgt hier 772 Euro und bei einem VW Polo 450 Euro.

Ebenso vergleichen sollte man bei der Fahrzeugfinanzierung. Neuwagen können heutzutage nicht nur beim Händler und der Autobank finanziert werden, sondern auch völlig unabhängig davon bei einer „externen“ Bank. Wenn es beim Händler keine Nullprozentfinanzierung gibt, lohnt es sich, auch einmal in einen Autokredit-Vergleich zu schauen. Wer zum Beispiel ein Auto im Wert von 30.000 Euro auf 60 Monate finanzieren will, der kann auf die gesamte Laufzeit gesehen vom billigsten bis zum teuersten Kredit mehrere tausende Euro sparen. Vergleichen macht sich also auch im Jahr 2012 bezahlt.