6,7 Milliarden Euro könnten die Deutschen sparen

Mittwoch den 14.11.2012

Im Umfeld der Kfz-Versicherung wird gerne mit Zahlen jongliert. Insbesondere zur Wechselsaison bekommen Verbraucher ständig neue Daten präsentiert. Da geht es um 200, 500 oder auch mal 1.000 Euro die sich durch den Abschluss einer neuen, günstigeren Autoversicherung sparen lassen. Die Dimension, in die das Vergleichsportal transparo jetzt vorgestoßen ist, hat ein paar Nullen mehr und sprengt ein wenig den Rahmen der Vorstellungskraft: 6,7 Milliarden Euro.

Diesen Betrag könnten Deutschlands Autofahrer insgesamt in ihre Sparschweine stecken, wenn sie sich die Mühe machen und die Kfz-Versicherung vergleichen würden. Berechnet hat den Wert Professor Wolfgang Bischof von der Hochschule Rosenpunkt. Ausgangspunkt war der CARINDA Index, der erste Indikator, der die reale Preisentwicklung bei Kfz-Versicherungen nachzeichnet.

Ausgegangen wurde davon, dass eine günstige Police mit allen relevanten Bausteinen wie einer hohen Versicherungssumme, dem Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit und der freien Werkstattwahl im Schnitt 32 Prozent günstiger ist als der mittlere Preis. In Relation gesetzt zu den 20,9 Milliarden Euro, die deutsche Versicherungsnehmer für ihre Verträge bezahlen, ergibt sich ein Sparpotenzial von 6,7 Milliarden Euro.

Der Vorstandsvorsitzende der Aspect Online AG, die das Portal transparo betreibt, Johannes Hack, zieht daraus den Schluss: „Die Berechnungen belegen, wie wichtig ein Beitragsvergleich zur laufenden Versicherungswechsel-Saison ist. Denn sie machen deutlich, dass niedrige Preise nicht zwangsläufig geringere Leistung bedeuten. Auch wer wichtige Qualitätsmerkmale einschließt, kann viel Geld sparen.“ Damit stößt er ins gleiche Horn wie die Stiftung Warentest, die jetzt ihren zweiten Kfz-Versicherungsvergleich in diesem Jahr präsentierte.

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