Berliner wechseln die Kfz-Versicherung besonders häufig

Mittwoch den 5.06.2013

Wie wechselfreudig sind die deutschen Autofahrer? Dieser Frage widmen sich Marktforschungsunternehmen normalerweise erst, nachdem der reguläre Kündigungs- und Wechseltermin Ende November verstrichen ist. Das Verbraucherportal Transparo wollte es schon eher wissen und ließ die Hochschule Rosenheim zwei Millionen Kfz-Versicherungsvergleiche auswerten. Das Ergebnis: In den neuen Bundesländern wird deutlich öfter eine neue Autoversicherung abgeschlossen. Die Quote der Neuverträge liegt hier knapp 20 Prozent. Bezogen auf die einzelnen Länder ist Berlin mit 4,72 Prozent absoluter Spitzenreiter.

Auf den weiteren Plätzen folgen:

  • Brandenburg: 4,20 Prozent
  • Mecklenburg Vorpommern: 3,82 Prozent
  • Hamburg: 3,82 Prozent
  • Sachsen: 3,52 Prozent
  • Thüringen: 3,50 Prozent
  • Baden-Württemberg: 3,49 Prozent
  • Bremen: 3,43 Prozent
  • Sachsen-Anhalt: 3,42 Prozent
  • Hessen: 3,35 Prozent
  • Schleswig Holstein: 3,17 Prozent
  • Niedersachsen: 3,10 Prozent
  • Rheinland-Pfalz: 3,05 Prozent
  • Bayern: 2,99 Prozent
  • Nordrhein-Westfalen: 2,95 Prozent
  • Saarland: 2,76 Prozent

Ob sich ein Wechsel tatsächlich lohnt – auch nachdem die eigene Police womöglich teurer geworden ist –, lässt sich nur mit einem Autoversicherungsvergleich klären. Neben dem Beitrag für die Kfz-Haftpflichtversicherung und den Kaskoschutz (sofern gewünscht), sollten auch die Leistung der Assekuranz und der Service berücksichtigt werden. Denn: Dass es vor allem bei der Schadenabwicklung zu Problemen und Verzögerungen kommen kann, belegten jüngst gleich mehrere Studien (Beispiel 1). Von daher sollte man sich bei einem geplanten Wechsel auch die Mühe machen und ein wenig recherchieren, wie es um die Servicequalität des gewünschten Anbieters bestellt ist.