Neue Typ- und Regionalklassen

Donnerstag den 5.09.2013

Sie werden Jahr für Jahr mit einer gewissen Spannung erwartet: die neuen Einstufungen in der Regional- und in der Typklasse. Schließlich wirken sie sich direkt auf den Preis für die Kfz-Versicherung aus. Die Daten für 2014 wurden jetzt vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) präsentiert. Im Großen und Ganzen können sich die meisten Autofahrer beruhigt zurücklehnen, weil sich für sie nichts ändert. Wenn aber Anpassungen vorgenommen wurden, bei der Typklasse schlimmstenfalls um bis zu fünf Stufen, kann die Autoversicherung deutlich teurer werden.

Die Neuerungen im Detail:

Der GDV erarbeitet die Typklassen für knapp 24.000 Automodelle, jeweils für die Kfz-Haftpflicht, die Teil- und die Vollkaskoversicherung.

  • Kfz-Haftpflichtversicherung (insgesamt 16 Typklassen): Bei 72 Prozent der Fahrzeuge ändert sich nichts, 13 Prozent verschlechtern sich und 15 Prozent der Autohalter dürfen sich über eine bessere Einstufung freuen.
  • Teilkaskoversicherung (24 Typklassen): 62 Prozent bleiben konstant, sieben Prozent werden schlechter und 31 Prozent besser eingestuft.
  • Vollkaskoversicherung (25 Typklassen): 66 Prozent der Einstufungen bleiben unverändert, bei drei Prozent wird es teurer und bei 31 Prozent günstiger.

Relativ ruhig bleibt es auch bei den Regionalklassen. Im Rahmen der Kfz-Haftpflichtversicherung wird nur ein Prozent der Autofahrer gleich um zwei oder drei Klassen umgestuft. 16 Prozent klettern entweder eine Stufe rauf oder runter und für mehr als 65 Prozent bleibt alles beim Alten. Ähnlich verhält es sich im Kaskobereich, wo der GDV 80 Prozent der Regionalklassen, von denen es zwölf in der Haftpflicht, 16 in der Teilkasko und neun in der Vollkasko gibt, unangetastet ließ.