Fahranfänger: Tipps rund um die Kfz-Versicherung

Montag den 7.08.2017

Den Führerschein gerade in der Tasche, möchte man natürlich so schnell wie möglich ans Steuer und die gerade gewonnene Mobilität genießen. Entweder kauft man dazu ein eigenes Auto oder nutzt vorerst den Wagen der Eltern. In beiden Fällen hat auch die Kfz-Versicherung ein Wörtchen mitzureden – gerade bei Fahranfängern. Um nicht zu tief in die Tasche greifen zu müssen, sollten ein paar Tipps beherzigt werden.

Sparen dank begleitetem Fahren

In der Regel greifen Führerscheinneulinge auf das Auto der Eltern zurück. Dann muss der Nachwuchs als Zweitfahrer in den Vertrag für die Kfz-Versicherung aufgenommen werden. Die Konsequenz: Ein neuer, deutlich höherer Beitrag. Berechnungen haben ergeben, dass ein 54-jähriger Vater statt 688 Euro plötzlich 1.400 Euro für die Vollkaskoversicherung bezahlen muss, wenn auch der 18-jährige Sohn am Steuer sitzt.

Dabei gilt: Je älter Tochter oder Sohn sind, desto geringer ist der Preisaufschlag. Bei einem 23-jährigen Mitfahrer würde der Vater nicht mehr 1.400 Euro, sondern „nur“ 796 Euro berappen müssen. Da Kinder aber nur ungern warten – und es ganz ehrlich auch keinen Sinn machen würde – gibt es mit dem begleiteten Fahren eine zweite Sparoption. Dank der Fahrpraxis sind 16 Prozent Ersparnis möglich – der Beitrag beläuft sich dann auf rund 1.290 Euro.

Einen Kfz-Versicherungsvergleich nutzen

Das begleitete Fahren macht sich auch bezahlt, wenn man als Fahranfänger gleich mit einem eigenen Auto startet. Auch in dem Fall wird die Kfz-Versicherung spürbar günstiger. Wenn man vorher Motorrad gefahren ist, kann zudem die Schadenfreiheitsklasse übertragen werden. Experten raten darüber hinaus, kein typisches Anfängerauto zu kaufen. Hier wirkt sich die Typklasse zu sehr auf den Autoversicherungsbeitrag aus.

Die größte Einsparung lässt sich aber nach wie vor durch einen Kfz-Versicherungsvergleich erzielen. Unabhängig davon, ob der Nachwuchs als Zweitfahrer gemeldet wird oder mit dem eigenen Vehikel unterwegs ist: Vergleich lohnt sich. Denn die Versicherungen berechnen die Aufschläge für Anfänger und junge Fahrer nach ganz eigenen Mustern. Alleine dadurch ergeben sich bisweilen deutliche Preisunterschiede.