Kfz-Versicherung mit Rabattschutz

Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass die Kfz-Versicherungen nach einem Schadenfall die Schadenfreiheitsklasse zurückstufen. Das gilt sowohl in Fällen der Kfz-Haftpflichtversicherung als auch Vollkaskoversicherung. Allerdings führt ein Haftpflicht-Schaden nicht zur Rückstufung in der Vollkaskoversicherung – sondern nur zur Rückstufung in der Haftpflicht. Gleiches gilt für die Vollkasko. Die Rückstufungen sind also unabhängig. Die Folge einer Hochstufung ist, dass man wieder mehr Beitrag zahlen muss.

Der Sinn eines Tarifs mit einem Rabattschutz liegt darin, in genau solchen Schadenfällen keine Rückstufung zu erleiden und somit weiterhin den Beitrag wie bisher für die günstigere Schadenfreiheitsklasse zu zahlen. Der Rabattschutz-Tarif kostet einen Aufpreis, der aber gering ist. Man erkauft sich damit das Recht, pro Jahr einen Freischuss (Unfall) zu haben, so dass der Versicherer den selbstverschuldeten Schaden ohne Aufpreis reguliert. Manche Versicherer erhöhen sogar auf bis zu 3 Freischüsse. Damit fällt man weich, wenn es einmal krachen sollte.
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Bedingung für Rabattschutz

Für gewöhnlich ermöglichen die Versicherer den Abschluss eines Rabattschutzes ab Schadenfreiheitsklasse 3 oder 4. Eher macht es aus unserer Sicht auch gar keinen Sinn. Ansonsten gibt es regulär keine weiteren Bedingungen. Den schützenden Rabatttarif bieten mittlerweile sehr viele Versicherer an, da auch eine entsprechende Nachfrage seitens der Versicherungsnehmer besteht.

Schadenfreiheitsrabatt wird gerettet, nicht Schadenfreiheitsklasse

Ausschlaggebend bei jeder Tarifberechnung ist die Schadenfreiheitsklasse. Diese Klassen sind bei jedem Versicherer identisch. Ein Jahr unfallfrei gefahren bedeutet immer eine weitere Stufe nach oben in der SF-Klasse. Die Versicherer können aber zu jeder Schadenfreiheitsklasse individuell einen anderen Schadenfreiheitsrabatt festlegen. Zum Beispiel kann der eine Versicherer bei SF-Klasse 1/2 einen Prozentsatz von 140% festlegen und ein anderer Versicherer von 120%. Kommt es zu einem Schaden, den der Versicherer reguliert, würde der Versicherungsnehmer auch trotz Rabattschutz in der Schadenfreiheitsklasse nach der geltenden Rückstufungstabelle zurückgestuft werden – er zahlt aber den Versicherungsbeitrag, der auf seinem bisherigen Schadenfreiheitsrabatt basiert. Der SF-Rabatt bleibt also – die SF-Klasse geht zurück.
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Rabattschutz gilt nur beim gleichen Versicherer

Manche Autofahrer wollen ganz schlau sein und sagen sich: Wenn man einen Rabattschutz hat, dann zahlt man nach einem regulierten Schaden keine höhere Versicherungsprämie. Soweit ist das richtig. Wenn man aber mit einem Schaden in der Vergangenheit die Kfz-Versicherung wechselt, dann verliert man den geschützten Rabatt. Denn der alte Versicherer meldet nun an den neuen Versicherer nicht nur die schadenfrei gefahrenen Jahre, die man versichert war. Ebenso wird die Zahl der Unfälle in den zurückliegenden Jahre gemeldet. Das heißt zu gut deutsch: Bei einem Versicherungswechsel nimmt dann der neue Versicherer die Rückstufung vor, selbst wenn man bei der neuen Kfz-Versicherung auch den Rabattschutz abschließen wird. Deshalb sollte man sich überlegen, ob man das Geld für eine Rabattschutzversicherung ausgibt oder nicht.
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